Babak Adib

Du hast als Unternehmensberater gearbeitet und warst mal Profi-Basketballer. Wie helfen dir diese Stationen in deinem Leben dabei, heute deine Member zu ihren Zielen zu führen?

Aufgrund meiner Erfahrungen als Trainer und Spieler im professionellen Basketball (2. BBL ProB) weis ich, was körperliche Leistungsfähigkeit bedeutet. Als Leistungssportler entwickelt man im Laufe der Zeit ein sehr ausgeprägtes Körperbewusstsein bzw. -gefühl. Man lernt die Funktionalität des eigenen Körpers besser kennen, hört auf Zeichen die er einem gibt, nimmt so sehr schnell Veränderungen wahr und kann sein Training und seinen Lifestyle dementsprechend anpassen.

Als ich nach meinem wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiums begann in der Unternehmensberatung zu arbeiten, merkte ich schnell, wie sich die einseitige Belastung durch das ständige Sitzen und stressige Projekteinsätze gepaart mit weniger Zeit für sportlichen Ausgleich auf meinen Körper auswirkten.

Durch mein Know-How und meine Erfahrungen in den Bereichen Training, Therapie und Ernährung konnte ich den lebensstilbedingten Veränderungen (z.B. Haltungsschäden) entsprechend effektiv entgegenwirken. Doch vielen Menschen in unserer heutigen zivilisierten und technologie-getriebenen Welt fehlt das Bewusstsein, körperliche Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen sowie das Wissen, mit dem sie etwas dagegen unternehmen können.

Daher habe ich mir zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Menschen zu helfen, ein Bewusstsein zu entwickeln, um ihrem Körper die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Meine sportlichen und beruflichen Erfahrungen helfen mir dabei, sodass ich andere Menschen dabei unterstütze, ein gesünderes Leben zu führen.

Kannst du uns ein wenig darüber berichten, wie du dich selbst fit und gesund hältst und welche Schlüssel zum Erfolg du für dich finden konntest?

Ich trainiere 3-5 mal wöchentlich, wobei ich Übungen, Abfolge und Belastung stets variiere, um den Spaß am Training nicht zu verlieren. Ich lege Wert auf ein ganzheitliches Training und passe mein Training auch etwas an meine Belastungen im Alltag an. Wenn ich z.B. eine lange Auto- oder Zugfahrt hinter mir habe, fokussiere ich mich im Training mehr auf die Mobilisierung von Gelenken und die Aktivierung meines Herz-Kreislauf-Systems.

Ich ernähre mich abwechslungsreich und versuche meinen Kalorien- bzw. Energiehaushalt im Blick zu halten. Bei Auswahl meines Abendessens hab ich also immer im Hinterkopf, was ich bereits am Tag zu mir genommen habe. Auch versuche ich im Durchschnitt nicht weniger als sieben Stunden zu schlafen.

Hast du manchmal Motivationsprobleme? Was machst du in solchen Momenten?

Ich frage mich, was der Grund für meine Motivationslosigkeit ist und versuche dort anzusetzen. Habe ich abends z.B. keine Lust auf mein Training, frage ich mich, woran es liegen könnte? Liegt es daran, dass ich letzte Nacht nicht schlafen konnte, weil ich in den letzten 6-8h nichts vernünftiges an Nahrung zu mir genommen habe oder weil mich etwas stark gedanklich belastet? Ich setze mich mit meinen Motivationsproblemen auseinander, versuche die Ursache zu identifizieren und arbeite dann daran, diese zukünftig zu vermeiden. So falle ich nie in ein längeres Motivationsloch. Trotzalledem ist es ganz natürlich auch mal Phasen zu haben, in denen man weniger Energie hat. Wir sind keine Maschinen sondern Menschen, die ab und an auch einfach eine Auszeit brauchen. Ich gönne mir also auch mal öfters eine Trainingspause oder „ungesunde Leckereien“, um neue Energie und Motivation für meine Zielerreichung zu tanken.

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