Die Sache mit dem Fett

Für lange Zeit waren eigentlich gesunde Fette ähnlich verflucht wie mittlerweile die Kohlenhydrate. Lebensmittel, die als „fettarm“ deklariert wurden, galten als gut, „wenig gesättigtes Fett“ ist okay.
Und wie so oft sind die Ansichten zu kurz gedacht – gesunde Fette sind ein notweniger Bestandteil der Ernährung – es kommt nur darauf an, das richtige Fette auszuwählen und die Menge dem Tagesbedarf anzupassen!

Gesunde Fette für beide Geschlechter

Dabei spielen gesunde Fette für Frauen und Männer ähnlich wichtige Rollen.

Für Frauen ist besonders das Omega-3-Fett in jedem Lebensalter von Bedeutung. So erhöht eine Ernährung mit viel gesundem Fett den DHA-Gehalt ihres Körperfettes, was wiederum während der Schwangerschaft und Stillzeit eine viel genutzte Quelle des Körpers ist. DHA fungiert hierbei als wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung des Babys.
Für Frauen eines älteren Semesters verbessert Omega-3 Fett die allgemeine Gesundheit und reduzieren das Alzheimer-Risiko.

Für Männer hingegen spielen gesunde Fette eine sehr wichtige Rolle für die Testosteron-Produktion des Körpers – alleine dieser Umstand sollte Grund genug sein, genauer hinzuschauen.

Nutrain gibt einen Einblick in unterschiedliche Fettarten und das einzig „schlechte Fett“, das es zu meiden gilt.

Gutes Fett Nr.1 – Einfach ungesättigt

Einfach ungesättigtes Fett kommt meist in fettreichen Früchten wie der Avokado, in Nüssen wie Pistazien, Mandeln, Walnüssen und Cashews vor. Ebenso findet man Sie in Olivenöl. Einfach ungesättigtes Fett hilft dabei das „schlechte Cholesterin“ (LDL) zu senken und das „Gute“ (HDL) zu erhöhen. Sie können ebenso bei der Körperfettsenkung helfen. Sie kann man am einfachsten und ohne viel Nachdenken als gesunde Fette bezeichnen.

Avocado enthält gesunde Fette

Gutes Fett Nr.2 – Mehrfach ungesättigt

Auch mehrfach ungesättigtes Fett bekämpft das schlechte Cholesterin. Man findet es beispielsweise in Lachs, Fischöl, Sonnenblumenöl und Leinsamen. Mehrfach ungesättigtes Fett enthält zudem Omega 3 und 6 Fettsäuren, auch bekannt als essentielle Fettsäuren (EFAs).
EFAs können vom Körper selbst nicht produziert werden, gelten aber ebenfalls als sehr gesunde Fette, was die Aufnahme über die Nahrung so wichtig macht.

Gutes Fett Nr.3 – Gesättigt

Gesättigtes Fett ist eines der am meisten falsch verstandenen Inhalte unserer Nahrung. Neue Studien zeigen keinerlei Verbindung zwischen gesättigtem Fett und Herzerkrankungen, wie immer angenommen.
Genau genommen sind gesättigte Fette eine der besten Energiequellen des Körpers und somit durchaus gesunde Fette. Aus diesem Grund wird ein Übermaß an Kohlenhydraten auch als gesättigtes Fett in den Depots gespeichert. Und das Beste zum Schluss: Gesättigtes Fett erhöht Testosteron, das Männlichkeits- und Muskelaufbauhormon Nummer eins.
Gründe genug, um rotes Fleisch, Milch und Eier in der täglichen Ernährung vorkommen zu lassen!

Schlechtes Fett Nr.1 (das Einzige!) – Transfett

Transfette sind in der Tat das schwarze Schaf der Fett-Familie. Sie sind nicht nur das einzige schlechte Fett, sondern tatsächlich eines der schlechtesten Nahrungsbestandteile, die man zu sich nehmen kann.
Transfettsäuren erhöhen die LDL- und senken die HDL-Cholesterinwerte. So sind sie beispielsweise mitverantworlich für Herz- und Kreislauferkrankungen.
Man findet sie in Pommes frites, Chips und vielen frittierten Lebensmitteln. Können wir sie daher als gesunde Fette bezeichnen? Ganz bestimmt nicht.
Die meisten Transfette kommen natürlicherweise nicht vor, sie entstehen bei der Hydrierung von Nahrung. So sind diese schlechten Fette ein Resultat von viel verarbeiteten Lebensmitteln.

Wir können die Umstände nicht ändern, in denen wir leben. Junk Food ist an jeder Ecke, aber wir können die Versuchung unterdrücken und uns an einen gesunden Lebensstil mit regelmäßigem Sport halten. Wenn du dich an gesunde Fette hältst, verzeiht dir dein Körper auch die eine oder andere Sünde. In unserer Rezeptdatenbank erhältst du jede Menge Anregungen und leckere Mahlzeiten.

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